Konflikt- und Krisenmanagment

Es sind persönliche Gespräche, sowie Videokonferenzen möglich!

Menschen sind sehr divers, einige sind selbstbewusst, andere schüchtern, manche risikofreudig, andere zurückhaltend. Bei dieser Persönlichkeitsvielfalt sind Reibungen unausweichlich. Die daraus entstehenden Konflikte sind in ihrer Ursache ganz unterschiedlich. Sie zu kennen, ermöglicht eine angemessene Herangehensweise im Konfliktmanagement, bevor ein Konflikt aus dem Ruder läuft.

 

Folgende Konfliktarten sind im Berufsleben besonders häufig anzutreffen: 

 

Beziehungskonflikte

Immer wenn wir auf andere Menschen treffen, können Vorurteile und Ablehnung entstehen, die jedes Zusammenarbeiten erschweren, obwohl nicht selten gar kein rationaler Grund zu erkennen ist. Kurzum: Man kann sich wortwörtlich nicht riechen. Was als sensible Abneigung beginnt, wird durch kleinere Attacken gesteigert und personifiziert.

 

Kommunikationskonflikte

Bekanntlich kommunizieren wir nicht allein durch Worte, die nonverbale Kommunikation spielt auch eine große Rolle. Sind Worte und Mimik oder Gestik für den Empfänger nicht schlüssig, entstehen schnell Missverständnisse. Klären die Gesprächspartner die entstandenen Missverständnisse nicht auf, drohen handfeste Kommunikationskonflikte.
 

Verteilungskonflikte

Hierbei entstehen unterschiedliche Auffassungen über die Zuweisung der Ressourcen. Dieses können materielle Dinge sein, wie Streitigkeiten um einen Firmenwagen oder ein schön eingerichtetes gut erreichbares Einzelbüro. Konflikte gibt es aber auch für Verteilung von Aufgaben und Verantwortungen.
 

Rollenkonflikte

Personen haben verschiedene Rollen im Job, in einer Gruppe oder in der Familie. Mit jeder Rolle sind definierte und vorausgesetzte Erwartungen an den einzelnen verbunden. Das entspricht aber nicht unbedingt dem Rollenverständnis, das die betroffene Person von sich selber hat. Ein nicht ausgefülltes Rollenverständnis führt fast immer zu Konflikten.

 

Sachkonflikte

Hierbei sind entgegengesetzte Meinungen und Uneinigkeit über eine Sache im Vordergrund. Es gibt zum Beispiel unterschiedliche Denkansätze darüber, welches Ziel man erreichen sollte oder es stehen mehrere Möglichkeiten im Raum, die aber (zumindest scheinbar) gegensätzlich sind.

 

Wertkonflikte

Wertkonflikte treten zum Beispielsweise bei unterschiedlichen Arbeitsauffassungen auf: Es gibt denjenigen, der immer klar geregelte Abläufe benötigt, wobei der andere lieber Spontanität bevorzugt; der eine lehnt unlautere Methoden kategorisch ab, für den anderen sind sie Mittel zum Zweck und für ein gutes Projekt unverzichtbar.

 

Machtkonflikte

Abteilungen werden zusammen gelegt, oder es gibt Fusionen. Bisherige Führungskräfte haben große Angst ihren Einfluss einzubüßen. Schon gibt es einen nicht unerheblichen Machtkonflikt. Es geht um die eigene Position in der Gruppe und das Erstreben, das eigene Ansehen zu behalten.